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Berghahn, Cord / Wiedemann, Conrad (Hg.)
Berlin 1800
 


Brandstetter, Gabriele / Eikels, Kai van / Schuh, Anne (Hg.)
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Döring, Jörg / Lewandowski, Sonja / Oels, David (Hg.)
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Wissenschaft im Taschenbuch 1955–68
 


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Furie und Fortuna
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Der Philosoph für die Welt
 


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Adolph Friedrich, Herzog von Cambridge
als Generalgouverneur und Vizekönig von Hannover 1816–1837
 

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Tolon, ein Trauerspiel in drei Akten (1776)

 

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Berghahn, Cord / Wiedemann, Conrad (Hg.)

Berlin 1800

Deutsche Großstadtkultur in der klassischen Epoche

Berliner Klassik 24
2017, 360 Seiten, Hardcover
ISBN 978–3–86525–564–8
ISSN 1864–158X
Preis: 34,00 €

inkl. MwSt. zzgl. Versand
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  Berlin 1800

 

(erscheint im Mai)

Berlin erlebte in den Jahrzehnten vor und nach 1800 eine kulturelle Mobilisierung, die sich nur mit Weimar vergleichen lässt. Am Anfang dieser Blütezeit standen Karl Philipp Moritz' »Anton Reiser« und der Bau des Brandenburger Tors (um 1790), am Ende Schinkels klassizistischer Museumsbau und E. T. A. Hoffmanns Satire auf die Restauration (nach 1820). Was sich dazwischen entfaltete, nämlich die erste deutsche Großstadt- und Bürgerkultur, unterschied sich von Weimar weniger qualitativ, als durch seine strukturelle Vielfalt. Genies wie Schadow und Schinkel, die Brüder Humboldt, Rahel Levin-Varnhagen und Bettine von Arnim, Tieck und Wackenroder, Kleist, Schleiermacher, Fichte, Zelter oder Clausewitz gingen durchwegs das »Wagnis der Autonomie« ein und folgten unbeirrt einem individuellen Lebensplan.

Anders als das »Ereignis Weimar-Jena« ist das Ereignis Berlin kaum erforscht. Das Akademie-Projekt »Berliner Klassik«, das 2012 unerwartet abgebrochen wurde, konnte zwar wichtige Basisfragen klären (urbanes Vereinswesen, Ifflands Nationaltheater, klassizistische Geschmackspolitik der Akademien), aber keine Einzelforschung leisten. Der vorliegende Band, der aus einer Konferenz über »Die Klassizität des Urbanen« hervorgegangen ist, zieht zunächst ein kritisches Resümee dieses Projekts (Kultur der offenen Gesellschaft) und eröffnet zugleich auf unsystematische Weise das Feld einschlägiger Einzelinterpretationen.

 
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