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Hannoversche Geschichtsblätter 71
 


Berghahn, Cord / Wiedemann, Conrad (Hg.)
Berlin 1800
 


Engel, Johann Jakob
Der Philosoph für die Welt
 


Niehaus, Michael
Was ist ein Format?
 


Nikola Roßbach (Hg.)
Kleines Kasseler Literatur-Lexikon
 


Wischmeyer, Nadja
Der Mittellandkanal
 

 

IN VORBEREITUNG



Eschenburg, Johann Joachim
Ueber W. Shakespeare

 

Heesen, Eva Catherina
Adolph Friedrich, Herzog von Cambridge
als Generalgouverneur und Vizekönig von Hannover 1816–1837
 

Ungern-Sternberg, Alexander von
Die Zerrissenen
Roman
 


Košenina, Alexander / Stockhorst, Stefanie (Hg.)

Lessing und die Sinne


2016, 272 Seiten, Hardcover
ISBN 978–3–86525–499–3
Preis: 24,80 €

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  Lessing und die Sinne

 

Die Auffassung der sinnlichen Erkenntnis als Vernunftäquivalent (analogon rationis) und der Ästhetik als Wissenschaft von der sinnlichen Erkenntnis (scientia cognitionis sensitivae) beschäftigt das gesamte 18. Jahrhundert. Die Transformation einer Erkenntnistheorie der Sinne (aisthesis) in eine Lehre der ›schönen Wissenschaften‹ und der Kunstkritik wird von Lessing stark mitgeprägt. Im Laokoon (1766) untersucht er beispielsweise die komplementären Zeichensysteme der Malerei und Poesie, im Briefwechsel über das Trauerspiel (1756/57) entwirft er im kritischen Austausch mit Mendelssohn und Nicolai eine bühnentaugliche Poetologie der Leidenschaften, in der Hamburgischen Dramaturgie (1767–1769) vermittelt er zwischen der Dramenliteratur, der sichtbaren Sprache der Körper, den Bühnenbildern sowie der hörbaren Präsentation, und mit seinen literarischen Texten lotet er die unterschiedlichen poetischen Zugänge zum Sitz der menschlichen Gefühle aus. Zugleich spielen Sinne und Sinnlichkeit eine Rolle in Lessings Vergleichen unterschiedlicher Religionen und Kulturen sowie in seinem Verständnis sozialer Geselligkeitsformen. Als Übersetzer und Kritiker vermittelt er schließlich europäische Positionen in Deutschland. Lessings zentrale Stellung in der Diskussion um die Sinne und die Sinnlichkeit wird mit diesem Band erstmals umfassend erschlossen.

ALEXANDER KOŠENINA, Professor an der Universität Hannover und Präsident der Lessing Society, edierte mehrere Theatertexte der Lessingzeit im Wehrhahn Verlag und ist Autor des Studienbuchs Literarische Anthropologie (Berlin 22016).

STEFANIE STOCKHORST, Professorin an der Universität Potsdam und Präsidentin der Deutschen Gesellschaft zur Erforschung des 18. Jahrhunderts, publizierte eine Einführung in das Werk Gotthold Ephraim Lessings (Darmstadt 2011) und gab zuletzt Bände über Perspektiven der Aufklärungsforschung (Göttingen 2013) und über Krieg und Frieden im 18. Jahrhundert (Hannover 2015) heraus.

 
Pressestimmen

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